BIM in der Praxis: Was wirklich funktioniert und was die HOAI-Novelle ändern muss
Shownotes
Zusammenfassung: In der Auftaktfolge von 'BIM und Bleistift' spricht Host Sebastian Toenissen (Green Lemon Consulting) mit Matthias Pfeifer – erfahrener Architekt, ehemals RKW Architektur+, und Vorstand bei BIM Allianz sowie BIM Cluster NRW.
Im Fokus: Die erfolgreiche BIM-Einführung bei RKW, die oft unklare Abgrenzung zwischen Grund- und Sonderleistungen im BIM-Kontext sowie ein kritischer Blick auf Überregulierung und den Ruf nach pragmatischer, marktorientierter Normierung. Für Bauherren und Planer gibt's zudem konkrete Tipps zur Definition von Informationsanforderungen – und wie man unnötige Komplexität von Anfang an vermeidet. Ein Thema wird deutlich: Viele Aspekte von BIM sind bislang nicht in bestehende Regelwerke eingeflossen. Die anstehende HOAI-Novelle könnte hier für Bewegung sorgen – vorausgesetzt, der Transformationsprozess wird strukturiert angegangen.
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Link zum Stufenplan Digitales Planen und Bauen https://www.publikationen-bundesregierung.de/pp-de/publikationssuche/stufenplan-digitales-planen-und-bauen-2311110
Zum Leitfaden der Bundesregierung "BIM für Architekten" https://bak.de/politik-und-praxis/digitalisierung/fuer-planende-digital-durchstarten/leitfaeden-bim-fuer-architekten/
Transkript anzeigen
00:00:01: Herzlich Willkommen zu BIM und Bleistift, dem Podcast über Digitalisierung in der Baubranche und Building Information Modeling.
00:00:09: Präsentiert von Green Lemon Consulting.
00:00:13: Nach über zehn Jahren BIM-Stufenplan steht nun die Novelle der HOAI in den Startlöchern, die auch wesentliche Aspekte von Building Information modeling berücksichtigt.
00:00:22: Dennoch scheint BIM noch nicht flächendeckend angekommen zu sein!
00:00:26: Wie man sich dem Thema nähern kann?
00:00:28: Und welche Fragen man sich als Bauherr Architekt oder Ingenieur stellen sollte.
00:00:33: Darüber spreche ich mit Matthias Pfeifer, langjähriger Gesellschafter bei RKW Architektur Plus, Vorstand der BIM Allianz und Vorstand des BIM Clusters NRW!
00:00:46: Ja
00:00:47: herzlich willkommen zum allerersten Podcast BIM und Bleistift.
00:00:51: Herzlich Willkommen Matthias.
00:00:52: schön dass du da bist.
00:00:54: wie gehts dir?
00:00:55: Wie geht's gut vielen Dank.
00:00:56: ja es ist eine spannende Geschichte jetzt mal so ein Podcast zu machen.
00:00:59: Ist
00:00:59: für dich auch der erste Podcast?
00:01:01: Ja, Podcast schon.
00:01:02: Ich hab natürlich öfters schon Interviews und so was, das ist ja ein bisschen was Ähnliches nur eine andere Verbreitungsformen.
00:01:08: Also insofern ist mir schon ein bisschen vertraut aber als Podcast im echten Sinne ist es der Erste,
00:01:13: stimmt ja.
00:01:13: Wunderbar!
00:01:14: Und du hast mir eben schon gesagt, Nervosität oder Aufregung war heute nicht am Start.
00:01:19: Nein, dazu bin ich wahrscheinlich zu erfahren in allen möglichen Dingen.
00:01:24: Hervorragend...
00:01:26: Ja, bei mir sah es ein bisschen anders aus.
00:01:28: Ich bin ein bisschen aufgeregt, dass mein allererster Podcast in ich selber produziere und auch als Host begleite.
00:01:34: Insofern freue ich mich das ist geklappt hat heute!
00:01:37: Ich würde vorschlagen wir stellen uns unseren Hören mal kurz vor und starten dann direkt ins Thema Building Information Modeling.
00:01:45: Ich Bin Sebastian Toenissen einer der drei Gründer und Geschäftsführer von Green Lemon Consulting.
00:01:50: Ich habe damals nach meinem Betriebswirtschaftsstudium Bei PWC angefangen da im Bereich Performance Improvement für Finance and Accounting gearbeitet.
00:02:00: Und seit 2014 sind wir nach wie vor im Bereich Performance Improvement unterwegs, aber halt Green Lemon Consulting und ich glaube, wir haben uns 2015 erstmalig kennengelernt.
00:02:13: beruflich
00:02:14: zum Thema BIM richtig?
00:02:16: Ja das denke ich das stimmt so in etwa ja zehn Jahre macht es sehr sein.
00:02:20: Ich finde das ganz spannend weil wir haben beide sehr unterschiedliche Hintergründe, ich als Berater.
00:02:25: Du als Architekt und ja auch richtig viel Erfahrung in den ganzen Bereichen weil du auch schon viele Transformationen... ...in der Architekturbranche miterlebt hast, insofern einen riesigen Erfahrungsschatz hast.
00:02:37: Vielleicht kannst du mal ein bisschen zu dir erzählen?
00:02:39: Ja okay!
00:02:41: Also bis Ende letzten Jahres war ich geschäftsführende Gesellschaft dabei, RKW Architektur + ist ja ein sehr großes Architektorbüro im Hauptsitz in Düsseldorf aber auch verschiedene Niederlassungen.
00:02:52: Das war natürlich eine super spannende Zeit.
00:02:55: Ich war fast vierzig Jahre dabei und du sprichst von Transformationen, natürlich waren das zahlreiche Transformation in vierzig Jahren.
00:03:04: Und eine die uns jetzt heute zusammenführt ist eben BIM und diese Form von Digitalisierung.
00:03:13: Jetzt muss ich sagen dass Digitalisierung mehr nahe ist.
00:03:17: also ich erzähle immer gerne, ich habe in den letzten drei Jahren meine ersten Commodore Vierundsechzig gekauft ... und habt ihr dann auch fürs Studium genutzt, haben ein kleines Programm für Perspektiven... ... beschrieben in Basic.
00:03:30: Und habt das eben auch benutzt?
00:03:31: Dann tatsächlich eben einen Perspektive konstruieren mit dem Programmchen nehmen so.
00:03:35: Das heißt Computer waren mir immer etwas naßes und es hat dann im Jahr zwanzig fünfzehn dazu geführt,... ... dass die Beobachtungen zu BIM so weit gedient waren, dass ich der Meinung war, RKW sollte damit jetzt mal anfangen.
00:03:51: Ja, BIM ist ja gar keine... Ich sag mal, BIM ist kein Trendthema der letzten fünf bis zehn Jahre.
00:03:58: Sondern es ist ein evolutionärer Prozess eigentlich wie du sagst.
00:04:01: Eigentlich seit Beginn der Zeit wo Computer in die Büros eingetreten sind hat da schon was stattgefunden richtig?
00:04:09: Ja das ist richtig!
00:04:11: Deswegen gibt's ja auch Leute die sagen ich mach schon seit zwanzig Jahren BIM und das ist nicht gelogen.
00:04:16: Das stimmt auch wirklich.
00:04:17: Es ist ja nur die Frage in welcher Form und welche Intensität eben, welcher Da-Reichungsform das geschieht.
00:04:26: Und wie kam es bei dir so auf?
00:04:29: Dass du gesagt hast.
00:04:30: wir müssen uns jetzt als großes eines der großen Architekturbüros in Deutschland so darum kümmern dass wir das ganzheitlich implementieren.
00:04:38: also man kann ja eine BIM Software implementieren aber BIM ist ja mehr als eine Software.
00:04:43: ich nehme das sehr oft wahr bei vielen Kunden außerhalb der Architektorbranche.
00:04:47: da ist auf dem Mythos Wenn wir eine Software implementieren, wird alles besser und dann wird das so von oben runtergedrückt in die Organisation.
00:04:55: Aber man schaut sich selten ganzheitlich die Prozesse, die Organisationen, die Rollen- und Verantwortlichkeiten an.
00:05:01: Und dann läuft man Gefahr, dass man gar nicht den Effizienzhebel und die Ergebnisse ins Projekt reinholt oder in die Implementierung, die man sie eigentlich vorstellt.
00:05:10: Was war bei dir der Auslöser?
00:05:12: Dass ihr gesagt habt?
00:05:13: jetzt wollen wir das Thema ganzheitliche bei AKW implementieren.
00:05:18: Ja, es gab natürlich einen richtig konkreten Auslöser.
00:05:20: und die in der BIM-Welt vertraut sind.
00:05:22: Die wissen was das Jahr zwanzig fünfzehn bedeutet da wurde der Stufenplan des Verkehrsministeriums veröffentlicht.
00:05:29: Das heißt er schilderte ja wie sich das Bundesverkehrsministerium vorstellte dass jetzt bei deren Projekten also ein Bund und Verkehr BIM verpflichtend eingeführt wird in Stufen eben.
00:05:42: Und es war die große Erwartung, dass man sagte okay das geht jetzt mit dem Verkehr los aber natürlich wird das eben auch andere Kreise umfassen und ein großes Büro muss einfach da fähig sein damit zu machen.
00:05:55: Das war jetzt konkret der Anlass.
00:05:59: Aber der Anlas ist ja nur der Anlass
00:06:01: d.h.,
00:06:01: der Grund ist ja ein anderer.
00:06:02: Der Grund ist in der Tat BIM ist keine Software, das wird oft gesagt, das ist richtig!
00:06:07: Es is keine Software sondern eine Arbeitsweise.
00:06:10: Und es ist eine Arbeitsweise von der wir uns versprochen haben, dass sie uns bei unserer Arbeit unterstützt.
00:06:17: Ich sage mal jetzt sehr verknappt ausgedrückt weil sie Ordnung schafft ebenso.
00:06:21: Ordnung und Transparenz.
00:06:23: Man sieht einfach viel genauer und man hat Analyse-Tools also Software Tools nun wiederum die nicht nur gucken lassen sondern auch wirklich prüfen lassen.
00:06:33: Und dabei geht es im ersten Schritt eigentlich um die eigene Arbeit, also um das was man selber macht.
00:06:38: In weiteren Schritten geht es dann darum wie man mit anderen zusammen arbeitet.
00:06:42: eben und tatsächlich diese Regeln der Zusammenarbeit – das ist eigentlich das was mich auch interessiert hat.
00:06:49: Also das heißt, in den letzten Jahren war mir sehr schnell klar dass es eben nicht mit der Software getan ist, sondern das da ganz viel also insbesondere natürlich auch in der Zusammenarbeit nach außen.
00:07:00: Also mit externen Büros, mit Tragwerkplanenden und so weiter wie man das alles organisieren soll.
00:07:06: und ich bin einer der bis heute immer wieder mal etwas aufschreibt.
00:07:12: Das heißt wenn ich mir Gedanken mache muss ich das irgendwie aufschreiben damit ich da selber die Ordnung habe.
00:07:19: Das habe ich dann auch anderen mal gezeigt und hab gesagt, guck mal hier das so denke ich mir das.
00:07:23: Und das fand ich interessant.
00:07:24: Und dass hat mich dann auch in diese Gremienlandschaft der zunächst der Architektenkammer.
00:07:29: Das war aber schnell auch zur Bundesarchitektenkammer und in dieser Welten geführt.
00:07:34: also immer eine Auseinandersetzung damit wie organisiere Ich bin sozusagen.
00:07:40: Wie macht man das?
00:07:41: In vielerlei Hinsicht von der Technik verstehe ich nicht viel.
00:07:46: Aber wie sind die Verantwortlichkeiten, genau die Themen, die du benannt hast?
00:07:50: Wie sind Verantwortlichigkeiten verteilt.
00:07:52: Und damit hängt natürlich auch schnell Geld zusammen und das heißt wo ist eigentlich mehr Aufwand und solche Fragen.
00:07:58: Das war das was mich interessiert hat bis heute interessiert.
00:08:01: Ja.
00:08:01: Habt ihr denn ... Zwei Tausend Fünf sind dann bei AKW gesagt uns ist die Tragweite klar und es ist ganz klar, wie wir diese Methode implementieren wollen.
00:08:11: oder seid ihr ins kalte Wasser gesprungen und habt gesagt, wir müssen jetzt erst mal darauf einlassen, wir müssen eine Software haben die BIM kann.
00:08:19: So ein Software-Auswahlprozess ist ja auch komplex.
00:08:23: man muss bewerten kann die Software, die deutschen Standards die wir benötigen wie es das mit Bauteilkatalogen
00:08:30: etc.,
00:08:30: die wir vielleicht nutzen wollen welche Attribute.
00:08:32: da sind ganz viele Fragestellungen verbunden.
00:08:35: war euch die Tragweite?
00:08:37: zwei tausend fünfzehn ersten schon klar und zweitens war ich auch klar Abzulaufen hat und wie langwierig das Thema eigentlich ist.
00:08:47: Ja, ich denke schon dass uns das klar war.
00:08:49: also mal da rein nach.
00:08:51: in der Tat die Software Auswahl ist natürlich eine Frage.
00:08:55: Ich weiß dass viele Leute das sehr sehr genau versucht haben zu evaluieren.
00:09:00: ich bin nicht sicher ob sie damit auf den grünen zweit gekommen sind.
00:09:04: letztendlich muss man sich einfach entscheiden.
00:09:06: bei uns ging es relativ einfach.
00:09:08: wir waren damals der übrigens wie ich meine unrichtigen Meinung dass Revit dieses Produkt sozusagen so eine Dominanz entwickelt, das es sicher richtig wäre.
00:09:20: Wir würden es wählen und wir haben es gewählt.
00:09:22: Das ist ein amerikanisches
00:09:23: Produkt?
00:09:23: Ja, das ist ein americanisches Produkt!
00:09:27: Und jetzt sage ich glücklicherweise nicht so gekommen, sondern da gibt's natürlich mit Archikat eine mächtige Konkurrenz, eine europäische Konkurrence, eine deutsch-ungerische Konkurenz sozusagen, so würde ich es mal bezeichnen.
00:09:39: Und das ist gut so, dass es natürlich diese Konkurrenz gibt.
00:09:42: Ich glaube wir hätten auch Archikat wählen können aber es ist nicht so, daß wir jetzt mit unserer Entscheidung unglücklich sind.
00:09:49: also ich weiß gar nicht wie die Marktanteile sind aber ich sage mal das sind die beiden größten ebenso die sich die Hauptfläche des Marktes aufteilen und dann gibts noch weitere.
00:10:02: Dann ist es ganz klar Bei so einem großen Büro wie RKW ist es nicht denkbar, dass man einfach da so rein stolpert irgendwie.
00:10:09: Sondern man muss das systematisch machen.
00:10:11: und da haben wir uns auch extern Hilfe geholt.
00:10:13: Das ist das Unternehmen Vormittas aus Aachen.
00:10:17: Die haben uns begleitet... Wie haben sie uns begreitet?
00:10:20: Sie haben einerseits die Schulungen fürs Personal durchgeführt Und sie haben uns einen Grundsett an Familien und diese Vorlagen bereitgestellt, damit systematisch die Mitarbeitenden möglichst gleichartig damit arbeiten können.
00:10:40: Das mit dem Gleichartig, da mache ich mal so eine Klammer drum... das ist in so einem großen Land natürlich auch nicht richtig organisierbar und schon gar nicht kontrollierbar.
00:10:50: Da gibt es natürlich ganz viele Verästelungen.
00:10:54: was sein Wohl-und sein Wehr hat?
00:10:56: Das Wohl!
00:10:57: Und das will ich schon betonen, dass Wohl daran ist dass so ein Top-Down-Prozess, das war es ganz klar.
00:11:03: Es war also eine unternehmerische Entscheidung meiner Gesellschaft und mir mit Gesellschaften und mir, dass wir das wollen und dass wir auch in großem Umfang einführen.
00:11:13: Also nicht einfach mal an der Seite nebenher sondern eigentlich volles Rohr Das heißt nicht hundert Prozent.
00:11:22: Es gibt auch kleine Projekte wo das Quatsch ist usw.
00:11:25: Und da haben sich auch manche Inseln gehalten also hundertprozentig Aber doch richtig richtig groß loslegen wollten und so haben wir das dann auch gemacht als Top-Down Prozess.
00:11:36: Aber, und das ist ganz wichtig.
00:11:37: es ist dann relativ schnell auch zu einem Bottom up Prozess geworden weil wenn viele Mitarbeitenden damit arbeiten haben sie Ideen und finden Lösungen die also nicht zentral vorgegeben sind sondern die sozusagen aus der akuten Arbeit kommen.
00:11:52: und so soll es ja auch sein.
00:11:53: und da hatten wir dann glücklicherweise auch schnell erkannt dass wir die Kommunikationsmittel entsprechende Treffen eben bereitstellen müssen, damit diese Ideen dann nicht in einer Ecke nur in eine Ecke von RKW, wie man sich damit vorhanden sind.
00:12:09: Sondern dass solche Ideen auch breit kommuniziert werden und von anderen aufgegriffen
00:12:13: werden.".
00:12:14: Ja.
00:12:15: Ich glaub, viele Sachen waren im Jahr auch nicht rechtlich geklärt.
00:12:19: Also wem gehören die Daten?
00:12:21: Was ist mit den Leistungsphasen?
00:12:24: Welche Daten schulden wir eigentlich?
00:12:26: Die Hawaii wurde ja erst zwanzig, einundzwanzig nicht mehr verpflichtend gemacht und davor waren in Prinzip die geschuldeten Informationen der ganz normalen Leistungsfasen Pflicht zu den entsprechenden Preisen, die in der Hawaii festgelegt sind.
00:12:41: Ja,
00:12:42: die Honorarfrage ist natürlich eine sehr spannende und umfassende.
00:12:46: Da können wir in einer eigenen Sendung zu machen sozusagen über den Podcast jetzt mal im Rohnen.
00:12:53: Also eine der ersten Dinge an denen ich mich beteiligt habe war ja Jahr zwanzig sechzehn bereits dann BIM für Architekten.
00:12:58: das war so ne kleine Broschüre, die zunächst die Architekt kann man doch noch ein neues Fahren rausgegeben hat und dann wurde sie zwanzi-sebzehn nochmal überarbeitet und dann noch bundesweit raus gegeben.
00:13:09: Was da drin steht, da bin ich einer der Autoren.
00:13:11: Ich weiß gerade nicht der Einzelne, sondern es war eine ganze Reihe von Autoren die dort erstmal sozusagen die HOUI dargestellt haben – die Leistungsphasen und um die Leistung von BIM ergänzt haben und dann auch einige Artikel geschrieben haben worauf man eben besonders achten muss.
00:13:26: Und der TNO ist aber immer derselbe
00:13:28: d.h.,
00:13:29: die Methode neutral.
00:13:33: D.h.. Es kommt nicht darauf an, wie man es was mit welcher Technik man das macht sondern man muss Ergebnisse liefern.
00:13:42: Und das ist auch heute noch meine Meinung und nicht zuletzt die Meinung der BIM Allianz.
00:13:49: BIM allianz muss mal ein bisschen erläutert haben wir noch nicht darüber gesprochen?
00:13:52: Die BIM ALLIANZ ist eine große Vereinigung von über neunzig Architekturbüros bundesweit ein gewisses Schwergewicht in Berlin und fast alle großen Büros sind dabei, sodass insgesamt in den Büros der BIM Allianz über sieben Tausend Mitarbeiter arbeiten.
00:14:07: Also nicht nur Architekten sondern Mitarbeiter insgesamt.
00:14:11: Und das ist eine Vereinigung die sehr aktiv ist und immer wieder auch jetzt durchaus Papiere rausgibt und ihre Haltung zu solchen Fragestellungen dokumentiert.
00:14:24: Und gerade was jetzt des Honorar angeht ist es jetzt sehr knapp zusammengefasst so, dass die BIM Allianz der Meinung ist.
00:14:34: BIM erfordert kein zusätzliches Honorar unter verschiedenen Bedingungen.
00:14:41: Erstens unter der Bedingung, das die Leistungsansprüche pro Leistungsphase dort bleiben wo sie sind – das geht auch!
00:14:47: Es ist nicht so, daß diese Leistungsphasen durcheinander porzeln müssen.
00:14:51: Man muss es nur begrenzen sozusagen.
00:14:53: Bim verleitet einen dazu in frühen Phasen zu genau zu werden.
00:14:57: Das ist dann natürlich ein entsprechender Mehraufwand ebenso, aber den muss man ja nicht machen.
00:15:01: Der ist auch nicht notwendig für die Ergebnisse, die diese Leistungsphase bringen
00:15:04: muss.
00:15:05: Okay und dann gibt es noch weitere Bedingungen, die erfüllt sein müssen?
00:15:09: Ja sicherlich das ist so!
00:15:11: Also wenn man sich mal vor Augen hält wie läuft eigentlich Planung ab innerhalb einer Leistungsweise, nicht der Leistungsfassungsabschluss sondern innerhalb einer Leistungsphase da ist es doch so dass das gesamte Planungsteam und dazu zählt in dem Sinne durchaus auch der Bauherr Ansprüche stellen und sagen wir müssen jetzt mal dies klären, wir müssen jenes klären.
00:15:28: Und das kann man nicht allerminüt sozusagen vorausplanen in den Terminplan sein und dies und jenes muss geklärt werden, sondern es sind die Notwendigkeiten, die einfach auch entstehen.
00:15:38: Das ist ja auch das Prinzip des freien Berufes, dass er eben frei sein muss.
00:15:42: in seiner Berufsausbildung ... In seiner Berufsausübung natürlich!
00:15:48: muss er natürlich frei sein und selbst entscheiden im Team mit den anderen Planenden zusammen, was eigentlich zu welchem Zeitpunkt notwendig ist.
00:15:58: Und so muss Planung erfolgen – das ist in BIM nicht anders als sonst!
00:16:02: Wenn also diese Freiheit da ist und die Planenden, das sind auch durchaus die Ingenieure, entscheiden eben frei für den Werkerfolg.
00:16:12: Der ist das Entscheidende.
00:16:13: Wir sind ja alle werkvertraglich verpflichtet.
00:16:16: Diensteleister in dem Sinne, dass wir nur ein Dienstleistung nach Stunden bezahlt werden.
00:16:20: Sondern wir müssen einen Werk fertig kriegen und das wissen wir als Fachleute am besten was wir da in welchem Moment zu tun haben.
00:16:27: und wenn diese Freiheit da ist Das ist eine der weiteren Voraussetzungen.
00:16:32: Und dann ist die Bimmallianz der Meinung Dann braucht es kein extra Honorar dafür.
00:16:38: Da sind andere andere Meinungen das will ich ganz deutlich sagen.
00:16:41: das ist jetzt ne Position der Bimm Allianz.
00:16:44: Auch die BIM Allianz ist der Meinung, dass es natürlich schnell passiert das mehr Herr Nora notwendig ist.
00:16:50: Nämlich genau dann wenn in diese Leistungserbringung eingegriffen wird.
00:16:54: Dass also ein Vorgaben gemacht werden.
00:16:56: Das können Vorgamen zur Software sein über die Detailgenauigkeit all solche Dinge kann man natürlich Vorgabe machen und sie können natürlich einfach viel Arbeit machen und deswegen sollten Bauern oder Auftraggebende wirklich überlegen ob Sie das machen?
00:17:11: Also warum sind das eigentlich tun sollten und sich damit er eigentlich selbst in so eine Verantwortung geben.
00:17:16: Und sie müssen natürlich auch selbst überlegen, was brauchen Sie denn eigentlich selber für sich?
00:17:21: Also insbesondere natürlich fürs Facility Management.
00:17:23: am Ende welche Daten brauchen Sie?
00:17:26: Die müssen Sie natürlich bestellen!
00:17:28: Ich sage mal wenn die aus der Planung so ganz einfach als Nebenprodukt abfallen dann würde ich sagen dann kostet ja nichts.
00:17:35: Wenn das aber natürlich ein extra Aufwand bedeutet diese Daten bereitzustellen und auch zu verantworten ihre Richtigkeit.
00:17:42: Das gehört ja immer dazu, dass es auch entsteht schnellen Haftungsanspruch.
00:17:45: wenn die Daten nämlich falsch sind dann ist sie falsch.
00:17:48: Und das ist natürlich ein Haftungfall in Zwerfzahl.
00:17:50: Wenn Sie das bestellen, dann erfordert es ein zusätzliches Honorar und deswegen sollten Bauherren sich sehr genau überlegen was sie da eigentlich bestellen.
00:18:03: also ich höre das ganz viel dass da teilweise auch unter dem Einfluss von Beratern unglaubliche Anforderungen in die AIAs reingeschrieben werden.
00:18:14: Und hinterher war es eigentlich keiner, warum man das bestellt hat, weil man eigentlich den Zweck gar nicht kennt ebenso.
00:18:18: Eigentlich kann man damit gar nichts anfangen.
00:18:20: aber irgendjemand hat empfohlen das zu bestellen und damit macht man die Verfahren schlecht, weil sie teuer werden, kompliziert alles muss geprüft werden usw.
00:18:28: Man schafft also ein Problem und behauptet man würde es lösen dadurch dass man alles überprüft und löst ein Problem was vorher gar nicht da war.
00:18:37: Also ist ja viel besser Man sorgt dafür, dass das Problem nicht da ist.
00:18:40: Dann brauche ich es auch nicht zu lösen.
00:18:42: Also wenn man so mit einem ganz normalen und kostennutzend orientierten Denken daran geht dann läuft das gut.
00:18:51: ebenso Wenn mal ein Riesenpuppanz draus macht der überhaupt nicht nötig ist wirklich ins Weg dient.
00:18:57: Dann läuft es schlecht, eben so und dann ist es teuer
00:18:59: unkompliziert.".
00:19:00: Der Zeitpunkt der Verfügbarkeit der Informationen ist ja auch relevant.
00:19:04: Ganz stark relevant weil du, sag ich mal in einer frühen Leistungsphase vielleicht gerne schon eine kranuläre Kostenkalkulation hättest auf Basis von Bauteilen die aber so noch gar nicht geplant sind?
00:19:16: Ja das ist ein ganz wichtiger Punkt.
00:19:17: in der Tat muss die Regel natürlich gelten dass man Daten bereit stellt so früh wie nötig und so spät wie möglich.
00:19:27: Weil man ansonsten der X-Mal wararbeitet, wenn man sie zu früh bereitgestellt hat.
00:19:31: Da habe ich übrigens eine große Sorge.
00:19:33: sehr aktuell was jetzt zum Beispiel die Ökonachweise angeht.
00:19:37: also wir werden sicherlich und das ist auch richtig Die ökologische Qualität unserer Häuser nachweisen müssen zb im Bauantrag.
00:19:45: aber die Frage ist natürlich in welcher Genauigkeit tun wir das?
00:19:49: Müssen wir jetzt schon im Bau Antrag salopp gesagt jede Fußleiste jeden Fensterhandgriff definieren, um zu gucken wie viel GWP also dieses Global Warm Potential da nur drin steckt.
00:20:00: Das ist natürlich Unsinn!
00:20:02: Weil wir das zu dieser Leistungsweise gar nicht wissen.
00:20:04: Wir wissen noch nicht mehr der Fenster.
00:20:05: Aber wir wissen auch nicht mal zu dieser Frage Wenn wir ein Betonhaus bauen, woher kommt der Beton?
00:20:11: Ist er von nah, isst er von fern?
00:20:12: Welche Zuschläge sind da drinnen?
00:20:14: Das spielt ja alles eine Rolle fürs fertige Haus.
00:20:16: aber das sind Dinge die man in einer sehr frühen Leistungsphase einfach noch nicht wissen kann.
00:20:21: Und ich habe große Befürchtungen und es gibt auch Hinweise darauf, dass es so ist.
00:20:25: Dass diejenigen, die sich gerade im Moment damit beschäftigen diese Verfahren zu definieren relativ weit weg von der Planungspraxis oder Baupraxis sind und das einfach nicht erkennen und in eine völlig überzogene Genauigkeit gehen.
00:20:39: Völlig überzogen – ich will ein Beispiel dafür geben – in der Leistungsphase II als einen Vorentwurf werden ja die wichtigen Entscheidungen getroffen.
00:20:47: In dem Fall jetzt, wenn wir tatsächlich vom GWP reden.
00:20:50: Zum Beispiel baue ich dieses Haus als Holzebrit oder baue es komplett aus Beton.
00:20:55: Das macht natürlich einen riesen Unterschied Denn in einem konventionellen Gebäude und ich rede jetzt nur von Oberirdisch Bürogebäude mit klassischen dreißig Zentimeter Flachdecken oder so Da steckt in einem einzigen Bauteil sechzig bis siebzig Prozent des gesamten GWPs Und diese Bauteile sind die Decken.
00:21:16: Alles andere ist sozusagen fast unwichtig.
00:21:18: Das heißt, ich muss also... Wenn ich darauf Wert lege, muss sich die fundamentalen Entscheidungen in dieser Phase treffen.
00:21:25: Die kann ich später kaum noch treffen.
00:21:27: Also den muss ich da treffen weil sonst alles durcheinander geht geschossen wird und nichts passt mehr.
00:21:30: eben so.
00:21:32: Ich musste da treffen Und dann gucke ich mir natürlich die Bauteile an wo richtig viel drin steckt und es hat überhaupt keinen Sinn In der Phase mit dem Kleinkram mich zu beschäftigen.
00:21:43: Es ist ähnlich wie bei den Kosten.
00:21:46: Ich kann nur durch die fundamentalen Entscheidungen beeinflussig kosten und auch ökologische Performance fundamental.
00:21:55: Und das muss ich am Anfang tun, den kleinen Kram mache ich später wenn es dann in der Leistungsphase genauer wird.
00:22:02: im Zuge der weiteren Durcharbeitung wird man natürlich genauer aber erst dann nicht vorher.
00:22:09: Wenn der Bauherr solche Informationen früher haben möchte um einen bestimmten Zweck zu verfolgen dann muss es vertraglich festgelegt werden.
00:22:16: Das passiert dann in den AIAS, richtig?
00:22:18: Korrekt!
00:22:20: Wenn er Gründe dafür hat und sich das gut überlegt und sagt ich möchte zum Beispiel jetzt auch Leistungen die er umsonst bekommen würde in einer späteren Leistungsphase, die möchte ich vorziehen... Dann ist es vielleicht in Summe auch noch nicht mal mehr Aufwand.
00:22:36: also er kann ja auch spätere Leistungsphasen einfach früher beauftragen und natürlich auch früher bezahlen.
00:22:43: Es ist immer die Relation zwischen Planung und Entscheidung, das heißt die Leistungsphasen sind ja so wie sie sind gut überlegt.
00:22:50: Weil ich nämlich am Anfang die fundamentalen Entscheidungen treffe Und dann immer weiter Fortschreite eben zum Beispiel auch mit der Entwurfplanung Die Bauentscheidung letztendlich treffe.
00:22:59: weil nur wenn Ich mich dazu entschieden habe Ja ich baue dieses Haus dann bestelle ich einen Bauantrag.
00:23:03: Ich würde nicht stellen Wenn ich unterwegs gemerkt hab Ne dat wird alles nix.
00:23:08: also das ist zu teuer.
00:23:09: keine Ahnung keine Wirtschaftlichkeit will ich nicht stoppt man die Planung.
00:23:14: Und wenn ich natürlich viele Informationen nach vorne ziehe und vorne bezahle, und treffe hinterher Entscheidungen, die das dann wieder obsolet machen, die einfach zu anderen Neuplanungen führt, muss ich diese Phasen auch mehrfach bezahlen nehmen.
00:23:30: Das ist ja der Grund warum die Leistungsphasen sind so wie sie sind um das zu verhindern.
00:23:35: Sonst könnte man jetzt sagen plan doch alles erst mal komplett durch und dann entscheide ich Jetzt finde ich das aber nicht richtig.
00:23:42: Dann plant's halt noch mal, kann man machen!
00:23:44: Aber es ist natürlich extrem Zeit und Kostenaufwendig, deswegen sollte man das nicht tun.
00:23:49: Es ist einfach kein kluges Vorgehen.
00:23:51: Die Bauherrn sich dessen bewusst,
00:23:52: dass es
00:23:53: so ist?
00:23:54: Ich hab schon mal gehört, dass ein sauberer Leistungsphasenabschluss nicht gelebt wird, dass eine Übergabe der Ergebnisse nicht sauber dokumentiert wurde oder ähnliches, seitens des Auftraggebers einen Anspruch denken entsteht... Er könnte sich zehnmal umentscheiden.
00:24:12: Ja, natürlich gibt es Bauherrschaft die so denkt.
00:24:17: Glücklicherweise hab ich sie immer im Berufsleben jetzt nicht so erlebt also ich hatte immer mit professioneller Bauherrschafte zu tun und die denkt so nicht.
00:24:27: Also die wissen das dann schon ne?
00:24:29: Die wissen schon dass ist wann man welche Information braucht Wann auch ihre eigene, das ist es eigentlich.
00:24:37: Die eigene Entscheidungsfindung so weit ist dass man sagt ja jetzt gehen wir weiter und da ist natürlich der Leistungsphasenabschluss ein ganz wesentlicher also und das heißt mit Ende der Leistungen Phase zwei ist die Variantenplanung abgeschlossen d.h.
00:24:52: Man hat sich für eine Variante entschieden.
00:24:54: Das ist eigentlich die Kernaufgabe der Leistung Phase Zwei.
00:24:58: Also in der Leistingsphase Zwei hat man mehrere Varianten sucht noch so rum sozusagen, was ist denn jetzt der richtigste Weg?
00:25:06: Und im Ende dieser Phase muss man sich dann aber entschieden haben und sagen das ist der richtigeste Weg.
00:25:10: Weil nur der wird in Leistungsphase drei weiter bearbeitet und nicht die anderen Wege, die sind weg.
00:25:16: Das ist die Systematik und so ist auch gut.
00:25:20: Ja klingt plausibel!
00:25:22: Das ist ja auch etwas, was jetzt nicht Matthias Breife erfunden hat sondern war es jahrzehntelange geübte und gut geübte, also auch erprobte Praxis ist.
00:25:33: Und man muss ja immer denken es geht ja darum auch bei der Normierung oder so geht's eigentlich darum best practice festzuschreiben.
00:25:42: das heißt es geht nicht darum etwas neu zu erfinden und zu sagen jetzt macht das alle mal so ich habe mir das ausgedacht.
00:25:49: Es geht darum sich anzugucken wie wird gearbeitet und wenn dann ein Konsens im Markt besteht, ja diese Arbeitsweise ist die richtige.
00:25:59: Dann wird sie so normiert und sagt Ja gut dann machen wir das doch jetzt mal alle so, ne?
00:26:03: Das ist bei BIM natürlich sehr schwierig weil es dort an vielen Stellen eben diese geübte Praxis noch gar nicht gibt.
00:26:10: Das ist auch ein Riesenproblem für die Normierung bei Bim, weil praktisch Leute Ideen haben und meinen so wird es wohl der richtige Weg sein ohne dass ihr das eigentlich mit einer hinreichenden Praxis im Markt also in großer Breite begründen können, sondern das ist eigentlich nur ihre Auffassung.
00:26:27: Dadurch...das ist übrigens auch einer der Gründe dafür dass BIM zum Teil in die Ehre gelaufen ist wenn man so will mit einer über differenzierenden, einer Übergenauigkeit weil diejenigen die sich in den Normierungs-Rennmieren damit beschäftigen sind die Enthusiasten und die hatten sozusagen den inneren Antrieb aus BIM das Maximum raus zu holen.
00:26:52: Und das Maximum ist aber im Leben fast nie das Optimum.
00:26:56: Es ist immer zu viel und deswegen sind wir jetzt im Moment mit vielen auf dem Weg zu sagen, lasst mal wieder ein bisschen runterkommen irgendwie auf einem vernünftigen Maß was handelbar ist, was viele leisten können, was nicht besonders viel extra Geld kostet irgendwie, was den Prozess auch nicht verlangsamt sondern eher beschleunigt und trotzdem die Benefits aus bin in Form von Daten Aufmerksam machen auch Fehler und all diese Dinge.
00:27:24: Also, alle die positiven Dinge von BIM kann man ja ziehen ohne den übertriebenen Puppanz daraus zu machen.
00:27:32: ebenso, ne?
00:27:32: Ja!
00:27:34: Und da der Prozess wird wahrscheinlich noch Jahre weitergehen... ...und das ist eine Art Regelkreis in dem man sich befindet, der immer wieder nachsteuert ob die Nommierungen entsprechend mehrwert liefern oder nicht,
00:27:45: ne?!
00:27:46: Richtig, richtig!
00:27:47: Das ist auch so und es ist auch.
00:27:50: der Begriff Regelkreis gefällt mir sehr gut.
00:27:53: Und es ist auch tatsächlich so, dass zum Beispiel die VDI-Richtlinien in einer fast permanenten Überarbeitung sind.
00:27:59: Das heißt eine Richtlinie ist fertig und zwei drei Jahre später wird sie schon wieder angepackt und wird aktualisiert.
00:28:05: und das ist jetzt nicht die Blötheit derer hat, die die Richtlinien gemacht haben, dass das so ist sondern das ist einfach.
00:28:12: diese Prozesse im Markt also dieses Erfahrung sammeln ist eben weiterhin im Fortschreiben und da ist es natürlich gut, wenn Normierung das sozusagen versucht nachzubilden dann eben so.
00:28:24: Das ist eigentlich genau der richtige Weg vorzugehen.
00:28:28: Und umgekehrt kann man ja nicht Jahrzehnte warten bis jetzt alles etabliert ist und sagt okay wir machen erst mal gar nichts.
00:28:34: also insofern muss man auch dort wie oft im Leben mit einem gewissen Unschärfe Fehler-Toleranz, so was einfach mal angehen.
00:28:45: Wenn man Grundstock schafft und den kann man dann später verfeinern und abändern und so genau so geschieht das auch in der Richtlinienarbeit
00:28:52: ja.".
00:28:53: Und dann brauchst du auch Bauherren die sowas in Kauf nehmen dass man vielleicht noch nicht ganz klar abgegrenzt hat?
00:28:59: Was ist jetzt Pflicht, was brauchen wir
00:29:01: usw.?
00:29:02: Die Frage ist, der Bauherr muss für sich selbst definieren welche Rolle will er eigentlich spielen.
00:29:09: Und ich bin immer der Meinung, seine Rolle ist die dass er seine Ansprüche definiert und die entstehende Planung darauf prüft ob seine Ansprüche verwirklich sind.
00:29:22: Das ist sein gutes Recht könnte man sagen seine Pflicht.
00:29:26: so muss das ja machen ebenso Aber es gut beraten darin sich aus den Prozessen die dorthin führen heraus zu halten weil das ist nicht seine Verantwortung Und das ist in der Regel auch nicht seine Kenntnis.
00:29:42: Und deswegen, wenn man also die Verantwortung nicht hat und die Kenntniss auch nicht hat... Warum soll man sich jetzt dann irgendwie einmischen?
00:29:50: Dann überlasse ich das doch denen, die die Kennten haben das zu machen und die gleichzeitig, wenn sie das nicht gut oder nicht richtig und fehlerhaft machen, auch die Verantwortung dafür tragen.
00:30:01: Also letztendlich die Haftung da vertragen.
00:30:04: Das sind doch die, die sich darum kümmern müssen und nicht der Bauer her.
00:30:12: Aber ich wiederhole mich, dass was er nun für sich will das muss man natürlich schon definieren.
00:30:20: Das gilt übrigens auch... das hatte ich vorhin noch nicht erwähnt, es ist ein Thema wenn Ansprüche an die Planung gestellt gerade für die Architekten.
00:30:27: im Kontext mit BIM ist es so, dass nicht nur die Bauherrschaft Ansprüchen stellt sondern oft ja auch die anderen Ingenieure weil sie zu irgendwelchen Zwecken zum Beispiel für Simulationen oder dergleichen Daten brauchen und Das sind Daten, die sie für ihre Arbeit brauchen.
00:30:45: Und deswegen bekommen auch Sie die Bereitstellung der Daten bezahlt weil es ja Ihre Arbeit ist, Ihre Simulation und nicht die Architekten.
00:30:54: Wenn Sie also dann die Architen bitten und sagen das stellen wir noch diese und jene Daten bitte zur Verfügung ich kann die gut brauchen Dann musst du Architekt sagen Ja mache ich gerne aber das musste mir natürlich bezahlen weil Ich brauche diese Daten nicht von meiner Arbeit Du brauchst sie.
00:31:07: Gibt's denn da Synergien wo man sagt Die Daten sind eh da und dann können wir die auch bereitstellen?
00:31:13: Ja,
00:31:13: das gibt's zweifellos.
00:31:15: Und es ist eine Frage der Abstimmungsprozesse im Team, solche Synergien zu heben.
00:31:22: Ich bin immer dafür, Daten, die jetzt ganz leicht zu erheben sind, zu verschenken.
00:31:28: Es geht nicht darum an jeder Stelle, Geld rauszuholen.
00:31:32: Aber man muss das Grundverständnis halt haben ... Wie heißt das?
00:31:40: Wer die Musik bestellt, der bezahlt sie auch.
00:31:42: Und er bestellt sie?
00:31:43: Warum bestellt er sie?
00:31:45: Ja!
00:31:45: Weil es halt seine Aufgabe ist.
00:31:47: Er braucht die Musik und dann bestellt das sie und dann bezahlt er sie eben so.
00:31:51: Wenn keiner die Musik braucht... Dann bestellt man sie erstmal gar nicht.
00:31:55: Man braucht's auch keiner zu bezahlen.
00:31:56: Das kann ja auch Bier trinken ohne Musik.
00:32:03: Die Besteller können ja ganz unterschiedlich sein.
00:32:08: öffentlich induziert sein.
00:32:09: Also wir marschieren ja mit wie großen Schritten auch immer auf den modellbasierten digitalen Bauantrag zu, also der wird irgendwann kommen.
00:32:17: ich mag jetzt keine Prognosen wann aber man muss sich ja überlegen was passiert da eigentlich und warum passiert es?
00:32:24: Der Grund ist er dass die öffentliche Verwaltung in ihrer Digitalisierung unterstützt werden soll.
00:32:31: Die soll digitalisiert werden weil die arbeiten ja tatsächlich klassischerweise noch im Papier haben da Pläne und breiten die aus, machen und tun usw.
00:32:40: Nach Alterväter seht ihr in den Architekturbüros ist das ja längst nicht mehr, sondern die arbeiten ja schon längst digitalisiert.
00:32:50: Es geht nicht um die Digitalisierenden der Architekturbranche – die ist digitalisiert!
00:32:54: Sondern genau diese Digitalisierung soll jetzt weitergetragen in die öffentliche Verwaltung.
00:32:59: Und warum?
00:33:00: Weil Digitalisierung ist ja auch kein Selbstweck, das macht man nicht einfach nur weil es irgendwie so schick ist oder so.
00:33:06: Sondern es soll natürlich am Ende Arbeit sparen.
00:33:09: letztendlich und wie spart sie die Arbeit?
00:33:12: durch teilautomatisierte Prüfprozesse also.
00:33:14: mit anderen Worten Es werden Daten geliefert digitale Modelle die halt Daten und Informationen enthalten und diese Daten Information sind maschinenlesbar und lassen sich natürlich dann auswerten auf Richtigkeit oder eben nicht-Richtigkeit.
00:33:29: Das ist dann eine Unterstützung des Prüfprozesses, das heißt ja in Summe dass die Architektenschaft etwas tut damit jemand anderes nämlich die Prüfbehörde leichter arbeiten kann.
00:33:40: Es ist auch alles gut und richtig wenn das Kosten-Nutzenverhältnis stimmt denn es ist jetzt schon absehbar dass dadurch natürlich an die Modelle zusätzliche Anforderungen gestellt werden die auch wiederum nicht von der Architekkenschaft kommen, sondern von einer Behörde bei einer Bauaufsicht.
00:33:58: Die halt irgendwelche Daten braucht um ihren Prüfprozess zu machen.
00:34:01: und auch da gilt dann natürlich wer bestellt bezahlt.
00:34:05: also es ist dann durchaus denkbar dass zum Beispiel die die prüfgebühren für bauanträge die modellbasiert eingereicht sind einfach niedriger sind weil sie ja eine erleichterung für die behörde darstellen.
00:34:20: auf die Weise so eine Kompensation erfolgen könnte, ist jetzt nur mal so ein Gedanke.
00:34:25: oder auch die zukünftig kommenden Ökonachweise.
00:34:29: Wir haben das schon kurz angesprochen.
00:34:31: Auch die werden ja Arbeit machen und werden Anforderungen an die Modelle stellen.
00:34:35: Deswegen unter anderem deswegen ist es auch notwendig dass die Granularität angemessen ist und nicht übertrieben weil je genauer das so mehr Arbeit ist ja auch logisch Und das gilt es auch zu vermeiden weil auch da sind natürlich Kosten die auch Die jetzigen Entwürfe der Hawaii noch nicht berücksichtigen können.
00:34:55: Sie können sie nicht berucksichtigen, weil die Anforderungen ja noch gar nicht klar sind und müssen erst mal definiert werden.
00:35:00: Man muss erst einmal wissen was sollen wir denn liefern?
00:35:04: Und aus daraus lässt sich dann ableiten welcher Aufwand darin liegen wird.
00:35:10: aber eins ist jetzt schon sicher bei null wird er nicht liegen.
00:35:12: in dieser Aufwand da wird immer größer Null sein also wie groß auch immer aber größer null.
00:35:17: Also ist davon auszugehen, dass das zukünftig irgendwann Grundleistungen in der HAI werden für solche Aktivitäten.
00:35:24: Aber aktuell wären es dann gemäß der Definition noch Sonderleistung die separat zu beauftragen
00:35:30: werden?
00:35:30: So ist es!
00:35:32: Die Natur von Grundleistung ist ja, dass alles Grundleistungs sein soll was regelmäßig erforderlich ist ebenso und das ist auch eine richtige Definition.
00:35:43: aber das was regelmässig erforderlig ist ja nicht statisch, sondern das unterliegt eben Veränderungen.
00:35:50: Gerade was den Gesetzgeber angeht der definiert letztendlich was regelmäßig erforderliches für ein Bauantrag.
00:35:56: Der sagt einfach ihr müsst jetzt dies und jenes noch tun.
00:35:59: Naja gut entweder ist es eben schon klar wenn eine HAOI verabschiedet wird dann kann man das in den Grundleistung berücksichtigen.
00:36:07: Wenn wir aber die HAOIs jetzt schon älter sind und es kommen Anforderungen dazu die vorher keiner wusste Dann muss es ja eine besondere Leistung sein, weil sie eben dazukommt.
00:36:19: Und dann in einer neuen Novelle kann man das alles wieder glattziehen wenn man möchte irgendwie und dann ist das auch in Ordnung.
00:36:26: Das heißt dass auch wenn die HAI nicht mehr verpflichtend ist wird's trotzdem nach wie vor Novellen geben und das
00:36:32: ist ein
00:36:33: Konstrukt was weiterhin gepflegt wird?
00:36:35: Ja also jetzt machen wir einen kleinen Exkurs also HAI mal insgesamt Also nicht nur bezogen auf BIM, aber auch bezogen auf Bim.
00:36:43: Denn es ist ja ein Hawaii-Prozess seit mehreren Jahren im Gange und noch im Januar hat also das Bundeswirtschaftsministerium was dafür zuständig ist weil sich um Honorar handelt.
00:36:56: deswegen ist eine Frage des Wirtschaftsministeriums nicht etwa das Bauministerium sondern das Wirtschaftsministerium ist da für zuständig hat zugesagt und hat gesagt Ja wir wollen die Novelle Wir machen sie auch Wir machen sie auf der Grundlage der Vorarbeiten der letzten Regierung.
00:37:16: Das ist erstmal schön und nicht selbstverständlich, also neue Regierungen neigen ja dazu das was eine Vorgängerregierung begonnen hat in die Tonne zu drücken um alles neu zu machen.
00:37:24: Das wollen Sie aber nicht weil diese Arbeit die dort geleistet wurde in Gremien die also in der Summe mehrere hundert Leute daran gearbeitet haben unter anderem auch ich es wirklich gute arbeit.
00:37:36: da sind also Dinge Gerade was BIM angeht, ist dort der BIM-Regelprozess definiert worden.
00:37:42: Da können wir auch mal drüber sprechen und das ist eine ganz knappe Geschichte von nur, ich sag mal, ne halbe Dienerviersalte ist es mir nicht.
00:37:53: Darin ist beschrieben, was die HWAI sich vorstellt als Regelprozess BIM Und das ist auch das wo die BIM Allianz sagt Ja also was dort beschrieben ist, dass machen wir ohne zusätzliches Honorar.
00:38:09: Es gibt aber durchaus Diskussionen, auch bei MHAO zum Beispiel der sagt ja, das ist schon mehr wert was die Bauherrschaft dann kriegt und es müsste auch schon einen pauschalen Zuschlag geben.
00:38:19: also da gibts jetzt keine so ganz einheitliche Meinung.
00:38:23: Aber dieser Regelprozess schildert eigentlich das was ich vorhin gesagt habe was man zu tun hat ganz knapp eben sehr gut.
00:38:34: Es gibt auch schon erste Leute, die diesen Regelprozess veröffentlicht.
00:38:37: Also diese, das gibt da so ein Studie heißt das, den sogenannten Endbericht Hauer i-twanzig zu X heißt das kann man im Internet finden hat zwundandneinundvierzig Seiten wovon für BIM aber nur drei Seiten wichtig sind.
00:38:53: also die kann man dann lesen dass der Regelprozesse drin beschrieben und da sind auf zwei Seiten dann auch noch typische besondere Leistungen beschrieben.
00:39:03: die beschreibt man eigentlich immer nur, um deutlich zu machen.
00:39:06: Aha das ist eine besondere Leistung.
00:39:09: Grundleistungen sind ja immer abschließend in der HAWAI.
00:39:12: Es gibt nur die Grundleistungen, die da beschrieben sind und keine zusätzlichen Grundleistung.
00:39:17: Das ist die Natur der HAWI.
00:39:19: Besondere Leistungen sind nie abschliessend.
00:39:21: D.h.,
00:39:22: da kann man sich beliebige noch dazudenken, kann man noch so ein Brötchen holen oder was auch immer kann man dazu denken und alles reinschreiben, was man will, sind halt besondere Leistungen.
00:39:31: Und in so einem Prozess Schreibt mal gerne besondere Leistungen auf, um deutlich zu machen das ist keine Grundleistung.
00:39:39: Das ist eigentlich eine Abgrenzungsfrage.
00:39:41: deswegen schreibt man die auf.
00:39:43: Generell muss man auch sagen für besondere Leistungen, das heißt nicht zwingend dass dir überhaupt mehr Geld kosten.
00:39:49: Man kann besondere leistungen auch umsonst anbieten und es ist auch durchaus im BIM-Prozess nicht unrealistisch wenn es sich um eine besondere zum Beispiel die Lieferung irgendwelcher Daten oder in bestimmten Formaten die Daten liefern und es ist der Zufall will das so, dass es dem Beauftragtenbüro leicht fällt das zu machen.
00:40:10: Weil sie sowieso dieses Programm benutzen oder ihre Datenstrukturen so sind, dass Sie sehr leicht übersetzen können in die Datenstruktur und die gefordert sind.
00:40:19: Dann kann das Büro sagen gehabt das mache ich euch mit und das kostet auch nix.
00:40:22: Das würde dann in den Vertrag mit einfließen?
00:40:24: Ja.
00:40:24: Und dann wird da Null Euro stehen.
00:40:26: Richtig, genau.
00:40:28: Das kann man ja machen!
00:40:29: Weil es sehr umgekehrt für ein anderes Büro, wo das eben nicht so gut passt, kann so etwas dann ein sehr großer Aufwand sein und sagen, das tut uns jetzt leid aber das ist für uns richtig schwierig.
00:40:39: also überlegt euch mal braucht ihr das wirklich?
00:40:42: Und wenn ihr es braucht, dann muss ich leider einen Kostenticket da dranmachen.
00:40:47: Das Thema dass die Hawaii nicht mehr verbindliches Honorarrecht ist natürlich schon seit mehreren Jahren.
00:40:54: trotzdem ist sie ja praktisch eine Richtschnur sozusagen.
00:41:00: Und natürlich schildert sie im Wesentlichen, also es ist eine Honorarverordnung aber die Schilder der Leistungsphase und die Leistungsbilder auch letztendlich den Planungsprozess und denen natürlich immer in Beziehung zur Honorierung dieses Prozesses richtig.
00:41:15: Aber insgesamt stellt sich eben nach wie vor einer wirklich im Markt sehr verankerte und sehr gute und sehr transparente Möglichkeit der Beauftragung da.
00:41:28: Man muss sich überlegen, wenn man sie nicht benutzen will ja was macht man denn dann?
00:41:31: Dann muss man ja alles aufschreiben irgendwie so und das ist ja ein Wahnsinn!
00:41:34: Man muss den Werk Erfolg definieren, der ist sonst undefiniert.
00:41:38: also kann man einfach nur sagen macht halt Planung irgendwie kann man auch aber dann hat man auch keine Leistungsphase, keine Zwischenschritte usw.
00:41:48: Es wird schon schwierig.
00:41:51: ich habe es vorhin schon gesagt dass der aber eher ein sehr bewährtes Instrument ist und deswegen findet sie auch den Eindruck, habe ich jedenfalls im Markt immer noch große Anerkennung.
00:42:03: Ob da dann über Sonora nochmal gequetscht wird oder so ist nochmal eine andere Frage.
00:42:07: also mit prozentualen Abschlägen weiß er doch was.
00:42:11: das sind ja alles Verhandlungsgeschichten.
00:42:17: Aber die Struktur, eben der Arbeitsstruktur, die dort definiert ist.
00:42:21: Und jetzt erstmalig auch für BIM.
00:42:23: Das heißt in den zwanzig dreizehn und einen zwanziger, das ist ja letztendlich die gleiche Hawaii.
00:42:28: also die Tafeln verschoben aber die Inhalte nicht.
00:42:32: In der ein zwanzige, also mit anderen Wochen, die HAU ist eigentlich von zwanzich dreizehn Jahre alt und da steckte BIM noch überhaupt nicht drin.
00:42:39: außer mit einer kleinen Anmerkung in der Leistungsphase zwei, dass es eine besondere Leistung sei macht man ja auch nichts richtig mit.
00:42:46: Aber jetzt ist es mal richtig beschrieben durch diesen Regelprozess und durch die zugehörigen besonderen Leistungen, die dort geschildert sind.
00:42:55: Da hat man jetzt eine richtig gute Struktur um den Beauftragten zu können in sehr einfacher Weise ohne irgendwelche... also im zweifelsfall letztendlich ohne AIAS.
00:43:06: Man kann einfach sagen ich beauftrage den Regelprozesses Und muss in seinen AIS dann nur ein bisschen technische Abklärungen machen und so was weiß ich, Datenformat oder sowas damit auch die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen beauftragten Planen funktioniert.
00:43:20: Das ist halt das Wichtige.
00:43:22: Wenn es dann so geregelt ist, kommt man mit drei Seiten AIA aus.
00:43:26: Man muss nicht dreihundertseiten... Also das ist sowieso ein Fiasco weil niemand diese dreihunderteite überblickt irgendwie so und aber noch nie gehört dass so umfangreiche Aias widerspruchsfrei sind, sind sie nämlich nicht.
00:43:39: Sondern wird hier das beschrieben und da das?
00:43:41: Und dann passt es in Wahrheit gar nicht auseinander.
00:43:43: eben, soweit keiner den Überblick hat.
00:43:45: Also das heißt die Inerkompaktheit liegt ja auch Sicherheit einfach.
00:43:49: Ja letztendlich wird das natürlich alles in einem Vertragswerk zusammengefasst und beauftragt.
00:43:55: Da gibt's erstmal ganz normaler Architektenvertrag wo eben das drin steht was im Architekenvertrag drinnen stehen muss.
00:44:02: Darüber hinaus gibt es dann die AIAS, diese Auftraggeber-Informationsanforderung.
00:44:09: Die kann man auch extrem schlank gestalten zum Beispiel dadurch dass man auf den Regelprozess nach der neuen HAUI, die jetzt im Werdenbegriffen ist und veröffentlicht ist also nicht als recht aber die Texte kann man schon sehen wo man den Regel Prozess beauftragt und damit hat man das allermeiste schon geschafft.
00:44:31: Und dann ist eben nur die Fragestellung, ob über diesen Regelprozess hinaus der ja letztendlich beschreibt was also im Falle von Architekten gilt übrigens genauso auch für die Ingenieure.
00:44:41: Also da gibt es keinen anderen Regelprozesse, also es gibt einen Regelprozeß für alle Planungsdisziplin.
00:44:49: Was man darüber hinaus braucht und das muss der Bauherr für sich wissen Das ist der eine Der muss wissen, was er insbesondere am Ende braucht.
00:44:58: Er braucht es ja möglicherweise auch gar nicht zwischendurch sondern am Ende reicht ihm das ja zum Beispiel das Wasser für sein Facility Management.
00:45:04: Brauch ist vielleicht am Ende genug oder zwischendoch mal ein bisschen was damit er beurteilen kann ob ein hoher Facility-Management Aufwand entsteht.
00:45:12: also Glasflächen zum Beispiel kann man immer geben und sagen oh das sind so viele Glasfläche ist es zu viel ist der Reinigungsaufwand zu hoch oder so.
00:45:19: da müssen wir's reduzieren.
00:45:20: Also das kann dann durchaus planungsrelevant sein Das muss er definieren und es muss auch definiert werden, was andere sozusagen an Anforderungen stellen.
00:45:28: Also die Ingenieure zum Beispiel für Simulationen wenn sie dafür Daten brauchen oder eben auch etwas angesprochen ist der öffentliche Hand für den Modell basierten digitalen Bauantrag oder für die Nachweise von Nachhaltigkeit nachhaltigkeitsnachweise das muss halt definiert sein weil nur wenn man weiß was man liefern soll kann man noch ein Preiseticket daran machen Und wenn man das sehr knapp und kompakt macht, dann vermeidet man auch Widersprüche.
00:45:58: Und hat eigentlich eine sehr einfache und sichere Beauftragung von BIM, die ja nicht übertrieben teuer
00:46:03: wird.".
00:46:05: Wir sind schon am Ende der ersten Folge von BIM und Bleistift angekommen.
00:46:10: Viele Aspekte von BIM sind noch nicht in gängige Regelwerke eingeflossen.
00:46:14: Die Novelle der HOAI soll das ändern.
00:46:18: Wer die Digitalisierung seiner Arbeit mit der BIM-Methode vorantreiben will muss einen Transformationsprozess in Gang setzen.
00:46:26: Welche Vorteile das im Detail hat und wie man am besten vorgeht, darüber spreche ich mit Matthias in der Fortsetzung!
00:46:32: Wenn euch diese Folge gefallen hat, abonniert BIM und Bleistift gerne auf eurer liebsten Podcast-Plattform damit ihr keine Folge verpasst.
00:46:42: Über eine positive Bewertung würden wir uns sehr freuen – das hilft andere den Podcast zu finden.
00:46:48: Und folgt uns auch gerne auf LinkedIn unter bim und bleistift.
00:46:52: dort gibt's weitere Einblicke & Updates.
00:46:55: BIM und Bleistift wird euch präsentiert von Green Lemon Consulting.
00:47:00: Bis zum nächsten Mal!